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Kuriositäten

Wo kommt der Name
Pumpernickel her?



Nach einer verbreiteten Legende soll der Name auf Soldaten Napoleons zurückgehen, die das westfälische Brot nur für „bon pour Nickel“ erklärt hätten – als gerade gut genug für Napoleons Pferd Nickel.

 


Fisematenten in Berlin

Visite ma tente? Diesen Spruch – „besuch’ mein Zelt“ – halten Sprachforscher für die Urform der deutschen, etwas altväterlich klingenden Redewendung von den „Fisimatenten“. Angeblich haben französische Besatzungssoldaten nach dem Ersten Weltkrieg oder sogar schon zu Zeiten Napoleons im Rheinland der Damenwelt das frivole Angebot eines tête-à-tête in Militärzelten unterbreitet, worauf sich die Deutschen mit dem verballhornenden, gleichwohl humorlosen „mach keine Fisimatenten“ revanchierten. Erstaunlich, dass „visite ma tente“ auch heute noch und weitab vom Rheinland unvergessen ist – und sogar zum Namen einer jungen Schänke taugt. Die sich zudem als „Franzosenbar“ präsentiert.

Wo eine leibhaftige und überaus reizende Französin bedient. So ist das also: Eine Frau aus dem gallischen Nachbarvolk führt uns Deutsche mitten in der Hauptstadt von den Fisimatenten zu deren Ursprung, der wilden Zelt-Liebe à la française. Rein etymologisch, natürlich.
 


Warum heißt ein alter Stadtteil in Strasbourg: Petite France ?

In diesem aus dem 16. Jh. stammenden Stadtteil der Gerber und Müller haben sich früher die Hugenotten vor ihren Verfolgern versteckt. Und das hatte einen listigen Grund. Den Name Petite France verdankt das Viertel nicht etwa seinen baulichen Reizen, sondern einem Krankenhaus für Geschlechtskrankheiten. Genannt wurde es "Zum Französel", weil auch die Syphilis "Franzosenkrankheit" genannt wurde.
 


Hatte die Brauerei Fischer schon früher Viagra entdeckt?
 
Bericht der BILD - Zeitung  aus den 70ern
 
Anekdote zum Hin- und Hergeworfensein des Elsässers zwischen den Mächten.

Als die Deutschen das Elsaß besetzten, mußte sich Monsieur Lagarde >Herr Wache< nennen. Als die Franzosen zurückkehrten, wurde der Name wieder französisch, er hieß nun >Monsieur Vache<, bis die Deutschen ernneut einrückten und ihn zwangen, sich >Kuh< zu nennen. Da rief der geplagte Mann:>>...so geht das nicht weiter! Wie, glauben Sie, werde ich wohl das nächste Mal heißen?<< Er würde nämlich >Cul< heißen, was auch soviel wie >Hintern< bedeutet.
Kir - Blanc-Cassis

Félix Kir  (1876-1968) Bürgermeister von Dijon, machte das bei den Weinbauern in der Region beliebte Getränk "Blanc-Cassis" zum offiziellen Getränk der Region, das bei Empfängen im Rathaus ausgeschenkt wurde, denn die Côte d'Or ist ein wichtiges Anbaugebiet für die Schwarze Johannisbeere, die Grundlage für den Cassis. Félix Kir war auch Alterspräsident der Französischen Nationalversammlung, er war nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard ein Mitbegründer der deutsch-französischen Freundschaft, wofür er mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. In den 1980er-Jahren verbreitete sich der Kir dann außerhalb Frankreichs, vor allem in der Schickeria. Aufgrund dieser Verbreitung wurde eine in der Münchener Schickeria spielende Fernsehserie nach dem Getränk benannt.
 

Überrumpelung der Torwache in Lauterbourg 
Am 24.07.1870 startete Ferdinand Graf von Zeppelin von Hagenbach aus zusammen mit fünf weiteren Offizieren und sieben Ordonnanzen seinen berühmten militärischen Erkundigungsritt durch das nördliche Elsass.

Le capitaine badois Graf Zeppelin forca le passage de la porte de Landau
le 24 juillet 1870, pour effectuer une patrouille de reconnaissance dans
le Nord de l'Alsace. (dessin plutôt fantaisiste de la porte).
 


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